Soll ich Euch was sagen?
von Michael Bauer
Diese Empörung der Wohlsituierten und Parteioberen, über dies oder das, diese huldvolle Solididarität, das Mitleiden, all die Satiren und das Geschreibe und Geblogge über Hartz und nicht Hartz, über die Unmöglichkeit der Realität ins Auge zu sehen, dass all unsere Innovationen, all die Verbesserung unserer Prozesse, die Globalisierung und vor allem die rasante technische Entwicklung zu immer mehr Prozessautomation, die Telkos, das Netz, dazu führen, dass immer mehr Menschen arbeitslos bleiben müssen, nicht weil keine Arbeit da wäre, sondern weil die Arbeit von ihnen nicht zu bewältigen ist und die Hartzler deshalb von einem Teil der Menschen mit diesen Fähigkeiten zur Arbeit, mit ernährt werden müssen, auch und gerade von den Unternehmen, die durch diese Maßnahmen Teil haben an der Misere und wir dafür einen bestimmten Betrag in den Haushalten freihalten müssen, aber das wollen wir ja nicht zugeben und das wissen sie, die Betroffenen und deshalb geht ihnen das Gegacker der politischen Highliner, wie auch der Schreiber am Hintern entlang. Sie geben nichts drauf. Sie halten es für heiße Luft. Solange, bis die die ersten der Begünstigten aufstehen und ihr Theater durch Eintritt selbst bezahlen, die Oper, ihr Studium, die Museen, die Tennisplätze, die Litearturhäuser, die Muiskpaläste, solange bis die erste Bank pleite macht, solange glauben sie nicht an die Empörung und wischen sich mit den Hochglanz Programmen das Körperteil, an das ihnen das alles vorbei geht, wie auch dieser Besinnungsaufsatz hier, den ich aber trotzdem, voller Trotz hier zum best....




26.09.10 18:10:06, 