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„Und das da, Max?“
Sonja begleitet mich. Ich brauchte gerade mal drei Minuten, um Ohrringe für Tante Jutta auszusuchen, stöbere nun aber schon über eine Stunde nach einem Geschenk für Caro.
Ich habe alle gängigen Banalitäten wie Parfum oder Pralinen verworfen und suche nach etwas Persönlichem. Dabei wird mir klar, dass ich sie bei aller Intimität zwischen uns nur wenig kenne.
Sonja überredet mich, nach einer Handtasche Ausschau zu halten. Anschließend reihen wir uns in die Schlange an der Kasse an.
Eine Stunde später verabschieden wir uns nach einem Kaffee im Starbucks gegenüber. Sonja schiebt mir einen Umschlag zu.
„Was ist das denn?“
„Mein Testament.“
Ich ziehe meine Hand zurück.
„Bist du von allen guten Geistern verlassen?“
„Reg dich ab, Max! Nachdem ich das Haus gekauft habe, will ich nur alles geregelt wissen. Ich will es dem Tierheim vermachen. Meine Eltern brauchen es nicht; ich würde ihnen damit nur wieder eine Gelegenheit geben, sich zu streiten.“
„Was redest du da? Glaubst du nicht auch, dass du zu jung bist für solche Sprüche?“
„Es ist ja nur für den Fall, dass ich vergesse, den Bund fürs Leben zu schließen. So, mach, dass du