
soll das eigentlich angefangen haben. Sagt man. Und heute findet sich nicht der kleinste Hinweis auf den Ursprung des Festes mehr im RNZ Viernheim, nicht das winzigste christliche Symbol. Auch nicht schlecht. Bestimmt nicht. Die Geschäftswelt hat sich emanzipiert, sich distanziert. Das Gabenfest ist für alle da. Muslime, Atheisten, Buddhisten, Juden, alle anderen -isten auch, samt allen AndersundGarnicht Gläubigen.
Auch für die Christen. Es wird dabei weniger peinlich. Kein schlechtes Gewissen und so. Keine Verrenkungen wegen der stets anhaftenden Armutsvermutung und -Anordnung. Dabei war der Erfolg der ehemaligen römischen Staats-Religion doch so einfach: Dieser eine Gott ist zwar weiterhin Gott aber doch einer von Euch, er ist sogar gestorben, wie ihr, geboren, wie ihr. Man kann mit ihm reden und auch wenn das alles nicht so recht klappt mit dem gottes(nein nicht fürchtigem, genau das nicht)Leben, macht nix, bereuen genügt und weiter gehts. Und das wird kräftig gefeiert.
Im Winter und zum Frühling hin. Außerdem gibt es Euren Geist, den wir auch Montags feiern. Aber Miriaden von Theologen in zwei Jahrtausenden haben das alles so kompliziert, dass man das nicht mehr mag. Das Brimborium und dass zum Schluss nur übrig bleibt, wer mit wem NICHT darf in der Kiste und wer bitte überhaupt nicht darf und eigentlich wäre es besser, wenn man zum Kinder zeugen etwas einfacheres erfände. Könnte man jedenfalls meinen. Auf jeden Fall taugt die christliche Weihnachtsbotschaft scheinbar nicht mehr als verkaufsfördernd. Auch gut. Kitsch as Kitsch can dann ohne die seltsamen Schnee-Krippchen und Jesu-Kinder, die keiner mehr versteht. Es gäbe viel zu tun für die Hirten. Nee, keine CDS verkaufen, aber was solls. Uns bleibt das Rocking xmas. Immer noch besser als die stille Nacht, die keine ist, nie war. So wünsche ich allen einen schönen ersten Advent. Was auch immer bei Euch ankommt. Twitteramus!
sehen auch gut aus. Doch. Asparagus und doch, welche Verschwendung! Was hätte man da noch verputzen können.

“Only connect…has thankfully become a modern business mantra, a recognition of HUMAN RELATIONS AND RESOURCES as the primary measure of LEADERSHIP: SOCRATES is always right”
na denn! Werde ich morgen im Tages-Workshop Org. Design & Efficiency anwenden.
Interessant, einfach mal nachgesehen, was ich hier am 15.11.2004 schrieb…hhmm, nicht schlecht, aber ich würde es anders schreiben, e-gal, heute sind wir retro!)
Den ganzen Tag über waberte dieser ekelhafte Tiefnebel durch das Fabrikgelände und sog alle ungeraden Gerüche in sich auf, obwohl die Autobahn schon das Ihre getan hatte. Ich wollte wir hätten solch einen richtig dicken Nebel mit drei Metern Sichtweite. Darin kann mein Ich sich verstecken, bin nur Selbst und sonst nichts. Wie Watte umflort das wolkige Wasser mein Gehirn und seltsam erstarrt denke ich in Hochgeschwindigkeit. Eine Vision durchzuckt tosend mein Gehirn. In mitten der hektischen Arbeit, die nie aufhört auch des Nachts stehen die Frauen und Männer der Freischichten neben riesigen Feuern und braten einen Ochsen am Spieß, trinken die selbstgebrannten Schnäpse und heißen, nelkgewürzten Apfelwein, aber keine Sauflieder erklingen, sondern Händel und Bach. Unter den Mänteln und Mützen kann man kaum das Geschlecht ausmachen, niemand berührt sich und doch herrscht eine hocherotische Atmosphäre tiefen Verstehens. Das Opfer an die Mittagspause wird zelebriert und das „Mahlzeit“ hängt alleine in der Luft. Die Nebel verschwinden und machen diesem düsteren Grau Platz, das Gott, den es vielleicht gar nicht gibt, sei Dank der frühen Nacht weicht, die ihren Samt über alle rollt, die samen und sich nicht fürchten früchten.

wenn die Verse Nebel wabern
Ich bewerbe mich für den Award des Online-Bildungsbürgers.
Aha. Und was musst du da tun?
Learning by doing.
Mhm, da bist du also nicht mehr nur eingebildet, sondern auch angebildet.
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