
Weinheim, 25.02.09 13:00 Uhres ungrad. Die Sonne heizt mir die Mütze vom Kopf, gefühlte 11,3° C. Bereits in Erwartung der Strassenbahn las ich ein Buch, handschuhlos, ohne die Griffel einzufrieren. Irgendetwas in der Luft lässt
meinen Rotz meine Nase laufen, es werden Pöllchen sein, die der Fasnacht entgingen. Er kommt, mit Macht. Der Frühling. Es bläut der Himmel jenseits der Krisen. (Das Bild zeigt ein Vorgärtchen eines Blocks der gemeinnützigen Bewohnung, noch nicht öffentlich-rechtlich begärtnert, in der Nähe der Stadtwerke, unweit dreier Tankstellen und einer Sho-Schoppen-Mall, die Strasse dem göttlichen Händel gewidmet, auf dem Wege zur Arbeit). Droben im Schlossgarten und im Hermannshof sind bestimmt die Mandel- und Zitronenblüten zu Gange. Aber deswegen latsche ich nicht extra Berg an. Kann es sein dass ich dieses Jahr direkt aus dem viren-verseuchten Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit wachse? Bild: Handy Luma(o)Fotoie