Buchmessen-Blogs, die Kritik
von Michael Bauer
Ganz klar: Monika Porrmann und Andrea Diener sind klar vorn. Man merkt ihnen an, dass sie Bloggerinnen sind. Frech, sinnierend und kein Respekt vor "großen Namen", immer die Messe an sich im Blick und doch keine "Bericht-Erstattung" im eigentlichen Sinn. Das waren eben Blogs und keine Ersatz-Zeitung. Jede auf ihre Weise cool. Schon interessant, wie sich dann das Fäuleton gebärdet und wie gut, dass man noch ein Privat-Blog hat. Es mag ja sein, dass die Arte/Hr-Leute was schönes gemacht haben, aber Video-Dinger betrachten mag ich nicht. Also kann ich nix darüber sagen. Außer, dass sie doch sehr beengt arbeiten mussten, ich berichtete. Mit den Pod-Casts des Literatur-Cafes geht es mir ähnlich. Das ist doch eine BUCH-Messe, da will ich lesen und nicht Radio hören. Außerdem hecheln die Stuttgarter als wieder den Stars hinterher, wollen beweisen, dass sie Teil des Betriebes sind. Wen interessiert schon der Willemsen? Also die Lokal-Matadoren machen die Sache. Merci! Das Spiegel Nicht-Blog hab ich nicht weiter beachtet, ist eh nur Betrieb, Industrie.




20.10.08 09:24:44, 