Aus dem Leben eines Taugenichts

von Michael Bauer E-Mail

schrieb ein Adliger aus dem Osten, der heute Russland war oder so oder Polen oder oder.

Von Eichendorff, Jurist und Romantiker. Hipiiieeee, yeah!

Ich mag ihn. Sehr. Den Taugenix. Und teile seine Liebe zum Philosophenweg, sonst nix, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen:

Die Feier von Todestagen empfinde ich als seltsam, es sei denn es handle sich um Heilige, jo.
Nix für ungut, Seppl! Der teutschen Seele kennt nur dieses als Lyrik!

Nachtzauber (Quawelle)

Fortsetzung:

Hörst du nicht die Quellen gehen
Zwischen Stein und Blumen weit
Nach den stillen Waldesseen,
Wo die Marmorbilder stehen
In der schönen Einsamkeit?
Von den Bergen sacht hernieder,
Weckend die uralten Lieder,
Steigt die wunderbare Nacht,
Und die Gründe glänzen wieder,
Wie dus oft im Traum gedacht.

Kennst die Blume du, entsprossen
In dem mondbeglänzten Grund?
Aus der Knospe, halb erschlossen,
Junge Glieder blühend sprossen,
Weiße Arme, roter Mund,
Und die Nachtigallen schlagen,
Und rings hebt es an zu klagen,
Ach, vor Liebe todeswund,
Von versunknen schönen Tagen –
Komm, o komm zum stillen Grund!

Noch kein Feedback

Einen Kommentar hinterlassen


Ihre E-Mail-Adresse wird nicht auf dieser Seite angezeigt.

Ihr URL wird angezeigt.
(Zeilenumbrüche werden zu <br />)
(Name, E-Mail-Adresse & Webseite)
(Benutzern erlauben, Sie durch ein Kontaktformular zu kontaktieren (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht weitergegeben))
This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots.

Bitte die oben abgebildeten Zeichen eingeben. (Groß/klein ist egal)

Array