Stellar Litblogs
von Michael Bauer
Es ist immer wieder interessant das literarische Amerika zu beobachten, das von vielen hierzulande gerne nur naserümpfend zur Kenntnis genommen wird. Unabhängig von der Qualität haben amerikanische Autoren in aller Regel eine Homepage. Sehr viele haben nicht nur Literatur studiert, sondern lehren sie auch und sie geben vor allem Creative Writing. Gibt es bei uns so gut wie nicht. Schade. Aktuelles Beispiel:
Susann Cokal. Ich hab mir heute ihr Mirabilis ausgeliehen, fängt ganz ordentlich an, aber mit staunender Verwunderung las ich auf ihrer HP:
Litblogs : I’m lucky to have been featured on some stellar litblogs. Please visit!
Und dann kommen die URL's. Tja...
Da müssen hier noch viele umdenken. Nein, werden sie nicht, lieber rümpfen sie die Nase und ballern die Feuilletons voll und jammern über zu wenig Presse und wenn mal Blogger (was sit denn das?) rezensieren gibt es so gut wie nie Feedback...seis drum. Sie werden es noch lernen.
Ja, ich suche meistens im Netz nach den Autoren, bevor ich anfange zu lesen...Das müssen Verlage UND Autoren auch noch lernen. Die Netzpräsens.




23.01.07 18:58:46, 