Türmen

von Michael Bauer E-Mail

Ich türmte bis jetzt dreizehn Gedichte zu einem Haufen, das ich Prosa nenne. Ob das gut geht? Zu verdichtet wird? Ich weiß es noch nicht.

Sargophage deckeln leichte Pfalzen. Frone peitschen sich durch Müttermunde, spermen Spasmen in gerissene Schenkel. Flammen zucken in peinlicher Not, hänseln Gretchen, Hexen singen Dominik die Prim. Ketten rossen zu Hemden, scheppern, schlachten, dröhnen. Pflüge ficken sich zu Schwertern. Ein Röcheln geht auf Troubadour, Ritter lichen Dröhn. Sträuße fehden sich zu Hand, Schuhe treten Zähne. Ackerfurchen schimmeln Nöte durch verkohlten Mist. Große Namen furzen von. Burgen recken sich Ruinen. Drachen speien Pfaffenlach. Päpste kaisern sich in Höllen, spielen Herr, vertreten dich zu Stein, Rosen kränzen sich um Knochen, reliquieren sich zu Hohn.

Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ob das geht...

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