Gedankenstreuner

von Michael Bauer E-Mail

Ich surfe mit fernen Pollen über die Wellen, die der Westwind in das Weizenmeer zeichnet, fühle die noch kaum gereiften Körner, wiege mich meinen Gedanken entlang, lass sie sausen über den grünen Ozean, bevor die Raben Krawatten krächzen und damit die Bedeutung schwängern. Rote Köpfe schießen aus den Mohnen, klatschen zwischen das Pusten der Löwenzähne. Ein kleiner Mehrwert flüchtet durch die Steuern, kaut Prozente an den Flammen, die einstmals ein Feuer waren und rennt mit mir unter wogenden Kleinmädchenähren durch den Wurzelwald. Ein Gedenken reitet verliebt in seiner Vergessenheit. Kein globalisieren mehr unter den Äquatorwinden schreit der West nach Ost und stürmt bis Elfenmeter in des Torwarts Hose klettern. Das Streunen kehrt sich vor die Hunde, bellt sich eine Ode aus Reaggaen.

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