Das Lesen ist schön
von Michael Bauer
Die Kritik glaubt immer noch, die Autoren müßten von ihr lernen. Ich glaube, es ist umgekehrt.
schreibt Volker Weidermann in der Faz und der ist Feuilletonchef dieser Zeitung.
Ich denke ich werde mir ein Buch kaufen gehen.
Lichtjahre -
Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute.
Der Biermann wechselt deswegen schon mal den Verlag, weil er nicht gut genug wegkommt dabei..lol
Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, weswegen sich die meisten Literaturgeschichten erst dann mit Schriftstellern beschäftigen, wenn sie schon tot sind. Dann kann man schön in Ruhe kanonisieren, weglassen, streichen, hervorheben - für die Ewigkeit. Und kein Dichter ist da, der widersprechen könnte. Höchstens eine Witwe. Aber der große Ärger bliebe einem wohl auch dann noch nicht erspart. Denn die Kritikerkollegen sind glücklicherweise immer da. Und jeder dieser Kollegen hat einen eigenen Kanon im Kopf beziehungsweise: Jeder hat den einen wahren Kanon im Kopf. Solange man den nicht aufschreibt, kommt man gut miteinander aus. Wenn man ihn aber aufschreibt, ist die Aufregung groß
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Und dann gibt es ja auch durchaus ernstzunehmende Literaturprofessoren, die behaupten, nach 1950 sei im deutschsprachigen Raum eigentlich gar nichts Bedeutendes mehr entstanden. Dieser Blindheit gegenüber der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit, gegenüber so großartigen Autoren wie W.G. Sebald, Gert Ledig, Hubert Fichte, Undine Gruenter und vielen, vielen anderen wollte ich begegnen, indem ich die Geschichte der deutschen Literatur als Lebensgeschichte ihrer Protagonisten, als Lebens- und Werkgeschichte der deutschsprachigen Schriftsteller geschrieben habe.
Wow!




03.04.06 09:22:15, 