Qualen 2006

von Michael Bauer E-Mail

Manchmal flüstern sie nur. Qualvoll. Kaum hörbar. Fast nur ein Rauschen. Ich krieche durch die Wellen und suche die ich so lange verfluchte, fürchtete, noch im unbedeutensten Traum. Ich schluchze, weine ins geräuschlose All, fülle die leeren Tränendrüsen der längst verblichenen Götter mit dem Salz, das ich in die Wasser streute, das aus meinem Speichel tropfte. Meine sinnlichen Erfüllungen schrumpfen ins Nichts hohler Instrumente, kein Ton schwillt zum Äther. Wo sind all die Verführungen die sich windelweich in die Ströme meiner Nerven schmiegen, wo ist der Mut der mich empfängt? Tausend römische Meilen lauf ich zum Zenit, bis sie wieder erschallen von allen Bergen. Kein Wunsch ringt sich aus meinem Bewusstsein, keine Begierde schüttelt mich zum Optorgasmus. Schale Hoffnungen welken durch den erblindeten Schein, keine Wonne sitzt zu meinen Füßen, leckt mein Innenohr...doch horche Verdammter in den Herren, hörst Du es nicht? Ein Donnern erschallt, die Erlösung naht, Fetzen leichter Musik zittern meine Erleichterung und siehe sie kommen wieder, wie es der Herr, der Didschei einst prophezeite, als sie noch nicht die gottlosen Bälle in das Leer der Netze traten....dada...dada.daaaaaaaaaaaaaaa es klingt wie millionenzüngige Schwengelein:

......wurde ihnen präsentiert von Dumpfelbräu, dideldideldum und siehe: Nahe waren sie uns wieder, unsere Herrn, sie präsentierten. Sie werben uns wieder in unsere Himmel.

Scheiß Fußball immer zwischendrin. Ist doch war, da muss man ja zum Dichter werden, wie?

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