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Kästchendenken
Viele von uns werden bereits die Erfahrung gemacht haben, dass Gruppenzwänge, organisatorische, strategische oder geschäftspolitische Gegebenheiten sowie das Portfolio einer Firma dem „kreativen Prozess“ Grenzen setzen wenn die innovativen Köpfe zusammenhocken um ihr Hirn auszuquetschen.
Solch eine Methode umschreibt ‚Inside-the-box’ Denken.
Als Gegenpart wird daher von Managements häufig als Teil kreativer Übungen ‚Out-the-box’ Denken propagiert. Die pfiffigen Denkschüsseln unter euch werden auch dies schon kennengelernt haben.
Doch ist diese Schwarz-Weiß Methode wirklich überall empfehlenswert?
Als Sy-Fan (=Groupie von systemischen Synergien und Synapsenfreak) entdeckte ich hocherfreut diesen Lösungsansatz aus dem Dilemma.

A. Inside-the-box Denken:
Die Kreativität unterliegt starken betrieblichen und finanziellen Beschränkungen.
B. Outside-the-box Denken:
Unbeschränktes Brainstormen führt häufig zu nicht umsetzungsfähigen Produktideen.
C. Big-box Denken:
Angemessene umfassende Erfolgsabschätzung ermöglichen Kreativität und Innovation.
Die Autoren empfehlen eine Einbeziehung der Zukunftsentwickler ins reale Kunden- und Produktionsumfeld. Auf diesem Weg kann der „ideale Berührungspunkt“ zwischen beiden als Anpassung zwischen dem, was der Kunde will und bereit ist dafür zu zahlen sowie dem, was das Unternehmen davon profitabel umsetzen kann, gefunden werden. Mit diesen Parametern arbeiten die Kreativlinge daran, die Schnittstelle mit ihren Ideen ständig zu vergrößern.
Big-boxen ist also eine Brücke zwischen den Konservativen im eigenen Körbchen und den „außerirdischen Out-Boxern“.