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Innovationsstrom Regulierung
Wir können brainstormen auf Teufel komm raus! Wir erfinden sogar unsere eigenen Gewitter. Wir bekommen eine Gänsehaut von unserer Gruppendynamik und den Ergebnissen unserer in Meetings gesammelten Kärtchenstapel, unserem Querdenken… und wir betrachten unser Werk und sehen: Es ist gut. So weit so, aber das ist noch keine Innovation!
Das ist Kreativität, zugegebenermaßen ein absolutes MUSS oder MUST in neu-denglish.
Diese Kreativität beschert uns ein riesiges Sammelsurium unterschiedlichster Ideen. Innovation sahnt aus diesem Pool Wertschöpfung oder Profit ab.
Innovation funktioniert wie ein Wandler von Kreativität indem es Ideen tatsächlich Ziel gerichtet adaptiert und umsetzt.
Innovation ist also Kreativität in voller Aktion!
Nun gibt es unzählige kreative Köpfe die alles andere als innovativ sind. Das mag ein Grund sein, warum das Gefühl: „Kreativität zahlt sich nicht aus.“, sich so manifest hält.
Zum Teil stimmt das sogar. Ideen sind nämlich gar nichts wert, wenn sie nicht effektiv genutzt und umgesetzt werden.
Unentdeckte Goldminen oder Ölquellen sind nutzlos! Der potentielle Wert mag riesig sein, doch solange niemand nach dem Gold gräbt oder nach dem Öl bohrt, ist dieser Wert absolut bedeutungslos.
Hier kommt Innovation ins Spiel.
Da es genau so viele Knüppel wie Sand am Meer gibt, die Innovation zwischen die umsetzungswilligen Beine geworfen werden, ist es wichtig, den Prozess schrittweise festzuzurren.
Schritt eins:
Die Bedürfnisse der Zielgruppe ermitteln und die Hauptbedürfnisse herausschälen.
Schritt zwei:
Eine große Anzahl und Auswahl von Ideen mit den „Topp-Needs“ abgleichen und daraus die „Topp-Ideen“ herausschälen.
Schritt drei:
Die Topp-Ideen bewerten und diejenigen mit dem besten Potenzial bestimmen.
Schritt vier:
Umsetzungspläne um die Lücke zwischen der Idee und der Realisierung zu schließen, die der Zielgruppe den gewünschten Wert liefert.