Vollmond und Mitternacht

von Michael Bauer E-Mail

Die Würde duschte, zog sich an und stülpte den Zylinder aus Chanell über die erigierte Geschlechtslosigkeit. Ansonsten benacktet stürzte sie sich in ein Bad aus Einsamkeit, sie hatte vergessen, wie ihre Kinder hießen. Das Alter ohne Kinder ist grausamer als Saumagen oder Bubble Gun, rattatatatatat. Sie würde alt werden, sagte man ihr schon früh. Würde. Die Menschenwürde würde unter Würden jung. Nichts würde sie trennen vom Würden und Vollen. Und es ward Morgen und es ward Abend und es würde vielleicht. Die Steine der Weisen sind hart, wenn das Brot mit der Würde kopuliert und nur die Weissagungen zu beißen sind. König Arthur wirft den Gral im Kreisverkehr rundend hoch in die Luft, ein Mallorca-Bomber nimmt ihn mit auf die Reise ins Nichts. Auf einem Trabanten im Schatten des letztjährigen Alls gesteht ein Mord sein Versagen, er konnte nicht und stiehlt nun blaue Blumen für die Klammern der binomischen Formeln. Ein Glas Wein vom Südpol beglückt sein Lieblingsbier aus Knete, auf einem Reaktor strahlt die Würde ihren natürlichen Charme in die Wasser, die Vater Rhein urinierte, Lorelei, Lorelei, komm putz mir die Stiefelchen.
Auf der Mosel treiben die Spesen aus alter Zeit.

Und die Verse stehlen die Reime aus den Hexametaphies

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