Samt der Lichtlosen

von Michael Bauer E-Mail

Ich verurteile die Dunkelheit zur ewigen Nacht. Wie erdreistet sie sich auch den Schmerz der Helligkeit zu lindern, den täglichen Gestank des Alltäglichen aus meiner Freunde Land zu vertreiben? Ich reise ohne Binde vor den Augen durch die zärtliche Schwärze, den Samt der Lichtlosen auf der Haut, nichts auf der Haut, eingehüllt in die Abwesenheit der Sonnenstrahlen, auch wenn es nur flackerndes Neon wäre. Ein Lied auf den Lippen bade ich im Schlaf, nein, nicht des Gerechten, wer verurteilt schon in Gerechtigkeit?

Wie Verse, ihr schlaft ;-) ?

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