Kategorie: Rausch Wortsetzung

Rauschwortsetzung - 100

von Eufemia Pursche E-Mail

Professor Harr, der träumende Philosoph. Ja Mirko, das bin ich. Ein Philosoph, der aufhört nachzudenken wenn er sinniert, spricht für sich selbst die Scheidung zwischen Intellekt und Vorstellungskraft aus. Wenn ein solcher Philosoph von Sprache träumt, w… mehr »

Rauschwortsetzung - 99

von Eufemia Pursche E-Mail

-99- Eines Tages lösen Ereignisse, Geschichten, in denen wir nur Zeugen, Statisten, Erzählerrollen einnehmen wollten, über uns das Spektrum ihrer Offensichtlichkeiten. In einer ersten Bewegung wollte ich deinen Brief zerreißen; dann übernahm die Vernunf… mehr »

Rausch Wortsetzung 98

von Eufemia Pursche E-Mail

98 Ich möchte dich wissen lassen, dass meine Lust auf dich die Lust der Geschichte in deiner Erinnerung ist. Die Hälfte der Welt ruht in mir; die andere Hälfte findest du in den Erinnerungen deines Körpers. Bei jedem Fluchtverlangen fängt ein Elan den… mehr »

Rausch-Wortsetzung 97

von Eufemia Pursche E-Mail

Es ist seltsam, Mirko. Das Leben? Nicht daran zu glauben was man sagt. Oder vielmehr Worte auszusprechen ohne wirklich bei ihnen zu sein in Rachen und Gedanken. Warum sagst du: Der Winter wird lang...? Du hast keine Ahnung, bist weder Meteorologe n… mehr »

Rausch-Wortsetzung 96

von Eufemia Pursche E-Mail

Reflektionen eines Literaten, Éluard?Aber sicher, Herr Professor Harr! Was gibt es Schöneres an einem verregneten Tag als die Banalitäten der Lektüre? Apollinaires Alcools beispielsweise oder Diderots La Religieuse während der Regen aus seinem grauen… mehr »

Rausch-Wortsetzung 95

von Eufemia Pursche E-Mail

Reflektionen eines Literaten, Éluard? Aber sicher, Herr Professor Harr! Was gibt es Schöneres an einem verregneten Tag als die Banalitäten der Lektüre? Apollinaires Alcools beispielsweise oder Diderots La Religieuse während der Regen aus seinem grauen… mehr »

Rausch-Wortsetzung 94

von Eufemia Pursche E-Mail

-94-In ovidischer Sehnsucht pflücke ich schlafend erhängte periskopische Schatten. Aufgelöste Bitterkeit versteckt Eifersüchte hinter einem Samtvorhang mit dem fusionierten Antlitz der Aphrodite. Süße aus drapierten Ungleichheiten. .......... P… mehr »

Rausch-Wortsetzung 93

von Eufemia Pursche E-Mail

-93- Ein ungeborenes Flüstern. Alles begann mit einem Flüstern, dem es nicht gelang, in die Nacht zu gleiten. Hinter uns verflüchtigten sich die dunklen Wolken in Sternbildfetzen und gebaren die ersten Schimmer der Agonie. Ein Säuseln nur. Wir waren e… mehr »

Rausch-Wortsetzung 92

von Eufemia Pursche E-Mail

-92-Wieviel Worte, Zeilen, Seiten löschst du gewissenhaft nachdem du sie geschrieben hast? Hast du auch nur eine geringe Vorstellung davon? Selbst diese wenigen Zeilen – wie viele schriebst du bevor du drei zurücknahmst?Richtig. In einem Heft wären… mehr »

Rausch-Wortsetzung 91

von Eufemia Pursche E-Mail

-91- Gereimte Enden, Springbrunnen geregelter Redeflüsse, Refrains, Klangkrümel, Silbenranken. Die Zeit lehrte, uns mit wenigem zu begnügen. Ende der üppigen Festgelage. Ich wusste, wartete im Leuchtturm. Ich wusste, ein Wort-U-Boot würde die Eisschol… mehr »

Rausch-Wortsetzung 90

von Eufemia Pursche E-Mail

-90-Ich denke, diskutiere, reflektiere, öffne ein Buch. Finde darin dieselben Ideen, diskutiere erneut, spreche immer wieder davon. Am Ende glaube ich an ein Komplott und entscheide mich, alles sausen zu lassen. Den ganzen Kram zusammenkratzen und die… mehr »

Rausch Wortsetzung - 89

von Eufemia Pursche E-Mail

-89- Nein, es hat sich nichts geändert. Ich weiß immer noch nicht auf diese Frage zu antworten, Cora. Es ist das Erkundigen zu Beginn des Tages, bei gemeinsamen Essen, Veranstaltungen, Einladungen: immer wieder findet sich jemand, der nach einem kurzen… mehr »

Rausch Wortsetzung - 88

von Eufemia Pursche E-Mail

-88- Schaut euch doch an! Euer Wir ist verdünnter Wein und Extase light. Der Herr Dichter und der Herr Professor reinste Epik purer Unvernunft. Ein Wir der falschen Jahre. Jenseits der Sätze auf der anderen Seite der Erde. Ein Wir aus Seitenrändern.… mehr »

Rausch Wortsetzung - 87

von Eufemia Pursche E-Mail

-87- Das Meer ist vielleicht Zufall. Es ist ein anziehender Reflex, weißt du, wir sind zweifellos bestimmt, in die Rolle glückloser Spürhunde zu schlüpfen, Cora. Bist du sicher, zu denken, Mirko? Ich versuche es, Cora, aber ich schaffe es nich… mehr »

Rausch Wortsetzung 86

von Eufemia Pursche E-Mail

-86- Paul, es wäre doch höchst unwahrscheinlich, wenn wir als Zeugen dieses ganzen Theaters nicht nach den Gründen fragten. Es sind diese kleine Details die unsere Geschichte wahrscheinlich machen, und die Wahrscheinlichkeit lässt Flunkereien ohne Kon… mehr »

Rausch Wortsetzung - 85

von Eufemia Pursche E-Mail

-85- Geständnisse sind Köder. Immer falsche. Elmar Harr beginnt mit: ich bin ein kranker Mensch, ich bin ein bösartiger Mensch, ich weiß nicht genau, wo es schmerzt... und er fährt fort, in alle Richtungen, er kann nicht aufhören. Die Worte verk… mehr »

Rausch Wortsetzung - 84

von Eufemia Pursche E-Mail

-84- Den Teufel im Leib. Er sagt, in früheren Zeiten hätte man mich lebendig verbrannt. Das ist mir schnuppe! Sternschnuppig ist es, wenn ich meine Rubine auslege. Meine Fährte verfolge wie eine Wölfin. So träume ich, nichts ist einzeln wichtig. Mich… mehr »

Rausch Wortsetzung - 83

von Eufemia Pursche E-Mail

-83- Elmar, warum bist du so mutlos? Es gab Augenblicke voller Glück in unserer Kindheit; Spiele die uns ohne besonderen Anlass seltsam vorkamen, wie eine Randzeichnung der Welt, ein erfühlter Horizont. Wie liebte ich die Einsamkeit der Felder, das… mehr »

Rausch Wortsetzung - 82

von Eufemia Pursche E-Mail

-82- Stilwechsel Nächtliche Eskapade, Opus 6, im Trevibrunnen, die Fontäne in Wassertropfen aus homologer Extremromantik, Sushi-Szenerestaurant am Picadilly, lange Diskussionen, im Cabrio rund um Madrid, Oktober-Wiesn mit doppelter Ration leuchtend… mehr »

Rausch Wortsetzung 81

von Eufemia Pursche E-Mail

-81- Das Glück hat die Tendenz, mich arrogant werden zu lassen, Cora. Vom Unbeschwerten zur Arroganz beeile ich mich, die mit hartem Lehrgeld bezahlten Lektionen zu vergessen. Aufpassen, bescheiden bleiben, sonst werde ich ohne zu merken, was ich n… mehr »

Rausch Wortsetzung 80

von Eufemia Pursche E-Mail

-80- In Büchern enden Heldinnen immer zwischen seidenen Laken und kauen an den Fingernägeln weil sie nicht wissen was sie nun machen sollen. Das ist der Moment, in dem das Herz des Lesers verkrampft weil seine Heldin sich schlecht fühlt. Er hat tausen… mehr »

Rausch - Wortsetzung - 79

von Eufemia Pursche E-Mail

-79 - Abwechselnd schimpfe oder forsche ich nach. In der Zwischenzeit bewege ich mich nicht vom Fleck und weigere mich strikt, irgendeine Entscheidung zu treffen. Ich verstehe den neuen Titel jetzt besser, "Menschliche Komödie". Nicht Bukowski oder Ba… mehr »

Rausch Wortsetzung - 78

von Eufemia Pursche E-Mail

-78 - Bevor ich gehe. Das Licht ist anders heute. Bäume und Wände machen auf alt, wenden sich in Sepia. Der Wind bläst ein wenig um seinen ätzenden Job zu machen und alles ein wenig durcheinander zu wirbeln. Flashback. Noch vor einigen Jahren ma… mehr »

Rausch-Wortsetzung 77

von Eufemia Pursche E-Mail

-77- Es ist verzeihlich, sich dem zufälligen Zwitschern der Vögel zuzuwenden oder dem fernen Ausgleich der Sterne. Elmar überlegt mit lauter Stimme, klemmt sich an mein aufmerksames Ohr. Er stellt seine Berechnungen an: Philosophie der Sprache, Div… mehr »

Rausch Wortsetzung 76

von Eufemia Pursche E-Mail

-76- Du bewunderst Éluard in mir, Cora. Schau, ich habe eine seltsame ansteckende Krankheit gefangen: mein Körper steckt voller Sätze. Durchlöchert von Worten und aufgefressen von Versen wird er nur noch von diesen gefräßigen Kreaturen in Bewegung geh… mehr »

Rausch Wortsetzung 75

von Eufemia Pursche E-Mail

- 75 - Schau mich doch an, Cora. Eine Ratte. Professor Elmar Harr wird seine alten Tagen als Ratte beenden. Wie eine am Straßenrand krepierte Ratte im strömenden Regen unter einem Gewitter aus Streit und Vorwürfen. Inmitten allgemeiner Gleichgültigkei… mehr »

Rausch Wortsetzung 74

von Eufemia Pursche E-Mail

- 74 - Das Haus wechselt Farben und Gerüche. Die Stille wiegt. Mildes Wetter zieht durch offene Türen und Fenster. Gestern lief ich über den Berg auf der Suche nach dem runden Stein der Geheimnisse. Ich baue Brücken ab. Erkläre, dass ich den blanken F… mehr »

Rausch Wortsetzung - 73 -

von Eufemia Pursche E-Mail

-73- Ich spüre, wie mich etwas einfängt; etwas, das vielleicht zwischen dem Schrecken des „ich hätte gemusst“ und dem Trost eines „ich hätte gekonnt“ liegt. Etwas, dass mich täglich ein wenig mehr annulliert, exiliert, mich hinter den Facetten eines z… mehr »

Rausch-Wortsetzung - 72

von Eufemia Pursche E-Mail

-72- Etwas fehlt mir, um wirklich zwischen meinen Protagonisten zu leben. Die Musik trägt mich hin. Sie hilft mir. Mit ihr entdecke ich neue Zugänge und Wege. Musik als Unterstützung des Denkens. Sie rhythmisiert mein Schreiben. Wenn die Musik abgehac… mehr »

Rausch-Wortsetzung 71

von Eufemia Pursche E-Mail

-71- An dieser Stelle läuft der breite Bürgersteig auf einen kleinen Platz zu auf dem sich acht Kastanienbäume breit machen und zwei Bänke sowie das Café an der Ecke zum Verweilen einladen. Die Tische und Stühle wurden schattig unter einer sonnengelbe… mehr »

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