Rausch Wortsetzung - 83

von Eufemia Pursche E-Mail

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Elmar, warum bist du so mutlos? Es gab Augenblicke voller Glück in unserer Kindheit; Spiele die uns ohne besonderen Anlass seltsam vorkamen, wie eine Randzeichnung der Welt, ein erfühlter Horizont. Wie liebte ich die Einsamkeit der Felder, das verrückte Treiben der Stadt, den schaukelnden Rausch des Windes, wie Champagnerperlen im Blut unter dem Schein der Nabelsonne.
Ich litt darunter, Mirko. War alleine und wusste es nicht. In der Bewegung der Nacht, in den Büchern, auf Coras heller Haut. Ihre Augen suchte ich als Schutzraum auf.
Mich sprengte sie aus meinem Panzer. Schau Dir meine Bilder an, Elmar. Sie zog mich in ihre Welt. Ich sah sie tanzen, kostete ihre Farben.
Du bist jung, Mirko. Éluards Verse liegen mir nicht. Ich liebte ihre Haut von Ferne, blieb alleine und fürchte die Nacht.

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