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von Eufemia Pursche E-Mail

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Gedanken machte, dass mich nun jeder hinter dem Tresen sehen konnte, betrat Manu das Bistro. Ihr Erscheinen reichte, um mir einen Schlag in die Magengrube zu versetzen.
„Man erzählte mir, dass du in diesem Schuppen arbeitest. Das musste ich mit eigenen Augen sehen.“, verkündete sie mit arroganter Stimme. Ihr Glück, dass Gina auf einen Sprung zur Apotheke war. Sie hätte ihr die Meinung gegeigt!
„Es ist nicht zu glauben! Der Spross eines adligen Geschlechts verkauft Spaghettis und Capuccinos …“
Das sah meiner Mutter mal wieder ähnlich! Sie kann es einfach nicht lassen, mein Leben in alle Welt heraus zu posaunen.
Mit eisigem Ton und den gesammelten Resten an Würde kontere ich: „Möchtest du etwas bestellen?“ Sie will einen Espresso, und ich hätte nicht schlechte Lust, hinein zu spucken.
„Ich habe eine deiner Freundinnen getroffen. Sie sagt, du bist immer noch in Ben verschossen.“
Das kann nur Sandra sein. Entweder hat Manu ihre Naivität ausgenutzt oder Sandra ist nicht so loyal wie ich dachte.

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