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von Eufemia Pursche
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Soziologische Studien in der Menge betreibend schlendert er gemütlich weiter auf der Suche nach einer offenen Buchhandlung. Die andere machte ihm einen Strich durch die Rechnung indem sie die Kultur des Volkes mit einem schweren Metallgitter und einem Schinkenkäsebaguette abtrennte (für den Rheinländer ist „baguette“ nicht weiblich wie die französische Variante, sondern ein richtig handfestes Ding, also sächlich: "datt Bajette").
„Irgendwann muss ich ja auch Mittagessen.", flutschte es aus ihrem Mund und sie gleichzeitig wie eine Wurst im Blumenkleid unter dem Gitter durch. Irgendwie lag ihm etwas Spirituelles auf den Lippen, etwas wie: "Man sagt, Lesen ist die Nahrung der Seele. Meine Verehrung, wie viele Bücher müssen Sie gelesen haben!" Natürlich irgendwie nicht so plump. Also heftete er seinen Blick direkt auf ihre Falten, setzte sein Festtagslächeln auf und ließ sich, wohl etwas zu sehr inspiriert von der Situation, hinreißen zu einem: "..."
Wie gesagt, jetzt ist er auf der Suche nach einer anderen Buchhandlung.




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